Eine unerschütterliche Meinung ..

Veröffentlicht auf von Sascha

Mir ist bewusst, dass mein jetziger Artikel einige negative Kommentare beinhalten wird, aber ich würde mich selbst sehr ärgern, wenn ich es nicht täte. Man muss sich auch nicht alles durchlesen, evtl wäre die "Rede" sinnvoll

Am vorgestrigen Tag bin ich beim surfen zu einem Artikel gelangen, der über die Gegner der Islamisierung ( Wenn man das so sagen darf) positiv berichtet. Es handelt sich hierbei um den Bau von Moscheen. Beziehungsweise um den Bau von 2 Großmoscheen, die der Verein Pro Köln verhindern möchte und dafür demonstriert. Aus dem Artikel von Pro Köln ist ersichtlich, dass diese gegen den Bau von den Moscheen sind. Also gegen beide (nur kurz  zur Erläuterung für den späteren Verlauf).

Als ich nun den Beitrag von der Demonstration gelesen habe, habe ich ein richtig unwohles Gefühl gehabt. Ich musste auch den halben Tag immer wieder daran denken. Wie können Menschen die Ausübung eines Glaubens verhindern? Wieso wollen die das und was wollen sie damit bezwecken? Es gingen mir ein paar Fragen durch den Kopf und gestern habe ich mir auch ein tieferes Bild zu dem Sachverhalt gemacht. Ich habe die Argumente gegen eine Islamisierung durchgelesen und auch die Reden von Herrn Henry Nitzsche ein Mitglied des Bundestages. Diese sind auf Youtube nachzugucken. Ich rate davon ab, wenn man noch ein wenig an das deutsche Poliksystem glauben möchte..

Ich ging gestern so durch die Stadt und musste weiterhin an diesen Artikel, die Reden, die Menschen und die Glaubensrichtungen denken. Wobei ich mir, wenn auch unbewusst, zunächst vorgestellt habe was ich machen würde, wenn ich dann dort wäre.

Kurz zur Erläuterung des Schauplatzes. Auf der einen Seite sind die Menschen die demonstrieren. Sie hissen deutsche und israelische Fahnen, sie heben das Kreuz und den Davidstern hoch. Es ist sogar ein farbiger dabei, was für den (angeblichen) nicht-rassistischen Aspekt der Demonstration sprichen soll. Diese Menschen sollen Christen, Juden und Atheisten sein, die für Ihre Rechte demonstrieren.
Auf der anderen Seite sind (wahrhaftig nicht viele) Ausländer und wahrscheinlich ist der meiste Teil davon auch Muslimen (dagegen wird ja auch demonstriert). Sie halten standhaft ihre Flagge fest von Mohammed oder so etwas in der Art.
In der Mitte ist die Polizei. Sie bilden einen Halbkreis um die Demonstranten und gucken in Richtung der Moslems. Also sieht es so aus, als wollten diese beschützen und nicht einfach bei beiden Seiten für Ordnung sorgen.
Soweit zum Schauplatz.

Also dachte ich beim schlendern durch die Stadt:

Ich würde mir das Mikrofon nehmen und dabei schon gleich an die fliegenden Bierflaschen denken, die ich während der Rede an den Kopf bekommen würde.
Im Gedanken war ich dann doch schon mitten drin:

"Mich erschüttert es, wenn ich sehe wie viele gegen den Moscheebau sind. Vor allem frage ich mich, warum sie dagegen sind. Liegt es an der Angst einer Islamisierung Deutschlands? Dann lege ich ihnen doch gerne die Religionsfreiheit nahe. Denn jeder Mensch hat das Recht seine Religion zu wählen und wenn man für sich persönlich den Islam für seinen Glauben erklärt, dann sollten es die anderen akzeptieren. Die Menschen die dort stehen, festgeklammert an der Fahne Mohammeds, wobei man auch sagen kann, dass diese sich an den Glauben festhalten. Genau die Menschen haben sich für den Islam entschieden. Warum, sollte man diese Leute an der Ausübung ihres Glaubens hindern? Jeder Mensch hat ein Recht auf die Religionsfreiheit. Wir Christen würden uns doch auch über einen Kirchenbau in der Türkei freuen, oder?
Nun möchte ich an meine Worte an die Menschen richten, die das Kreuz heben und an die, die Christen sind. Es gibt einige Punkte im neuen Testament die besondere Bedeutung in unserem Glauben genießen. Eines davon ist die Nächstenliebe, die uns Jesus gelehrt hat. Er sagte dazu, dass es das wichtigste Gebot sei. Also sollten wir Christen uns auch daran halten. Das tut ihr aber nicht. Eure Nächstenliebe reicht von Christ zu Christ oder vielleicht noch von Christ zu Jude. Warum nicht bis zu den Moslems? Meint ihr etwa, dass Liebe Glaubensgrenzen kennt, dass Liebe überhaupt Grenzen kennt? Denkt dran, dass Gott die Liebe ist.
Nun ein paar Worte an die Atheisten unter euch.
Was kümmert es euch, wenn Islamisten hier eine Moschee bauen? Ich verstehe eure Angst nicht. Denkt doch an das Grundrecht im Grundgesetz, was jeden einzelnen Bürger das Recht zur Glaubensfreiheit gibt. Warum sollte man den Islamisten die Ausführung ihres Glaubens verhindern? Ich selber wohne in einer Stadt wo es eine Moschee gibt. Diese ist mir nicht einmal negativ aufgefallen. Auch in der Zeitung war von negativen Artikeln über diese Moschee nichts zu lesen."

Während ich weiter durch die Stadt schlendere und mir die Rede durch den Kopf gehen lasse, sehe ich vor mir einen kleinen Jungen. Er sieht nicht gerade aus wie ein deutscher, da er doch recht angebräunt ist. Er geht ein wenig sehr wackelig noch, aber immerhin ist er nicht gefallen und guckt mich dann gerade so richtig niedlich an. Da dachte ich mir nur so, dass die Demonstranten mal den kleinen süßen Bengel erzählen sollen, dass sie es nicht gut finden, wie er seinen Weg zu Gott findet.
Die Mutter nimmt dann auch gleich das Kind an die Hand um weiter zugehen. Das lag auch wahrscheinlich daran, dass ich während ich geträumt habe das Kind anstarrte. Gut, dass war jetzt eine leicht peinliche Situation, aber weiter im Text.

"Nun zu den Juden. Mir ist klar, dass ihr Probleme mit dem Islam in Israel habt. Habt ihr aber auch Probleme mit dem Islam in Deutschland? Was spricht aus eurer Sicht gegen den Bau einer Moschee in diesem Land? Ist euch schonmal in den Sinn gekommenm, dass die Gegner des Moscheebaues vielleicht auch gegen den Bau von Synagogen sind? Gerade ihr solltet doch wissen, dass man als eine Kultur aus einem andere Land dankbar sein sollte, wenn hier ein Haus Gottes gebaut wird.

Jetzt zu der Rede des Bundestagsabgeordneten. Ich verstehe den Zusammenhang zwischen dem Bau einer Moschee und der DDR, sowie der von Ihnen genannte Krieg nicht. Sie führen kein einziges Argument an, was gegen den Bau einer Moschee spricht. Sie stellen sich einfach als Redner und Repräsentant dieses Vereines hin und halten eine populistische, sinnentleerte und dazu noch für jeden deutschen beschämende Rede. Denn was ist der Inhalt Ihrer Aussage? Fangen Sie bitte erst gar nicht an zu suchen, denn das würden Sie vergeblich tun! Ihre Aussage, dass Sie und die anderen Demonstranten solche Plakate wie die Muslimen nicht wollen ist schon beleidigend Sie sagten auch an einer Stelle, dass der Feuer am Brandort gelöscht werden muss. Der Bau der Moschee wäre der Brand und der Islam das Feuer. Zumindest fasse ich Ihre Aussage so auf, Sie können mich dieserseits gerne verbessern. Doch finde ich, dass sich Ihre Rede etwas rassistisch anhört ..

Jetzt nochmal zu den ganzen Demonstranten. Ihr seid das Volk, damit habt ihr Recht. Ihr seid das Volk, dass kaltherzig alles andere verstoßen möchte. Ihr seid das Volk, welches dass das Wort Toleranz nicht kennt. Ihr seid das Volk, wo Nächstenliebe nur unter sich herrscht. Ihr seid das Volk, was in keinen anderen Land leben möchte, denn mit eurer Einstellung könntet ihr das nicht. Ihr seid das Volk, welches diesen gläubigen Menschen Steine in den Weg zu Ihrem (Evtl. auch unseren .. da streiten sich die Theologen) Gott stellen.
Ja, ihr seid DAS Volk..
Und wenn ich mich nun entscheiden müsste, ob ich auf die Seite der Christen und Juden, oder der Muslimen gehen sollte. Dann würde ich als Christ zu den Muslimen gehen. Denn sie stehen für das ein, an was sie glauben. Ihr steht nur gegen etwas ein, womit ihr nicht in Kontakt kommen wollt."

Spätestens jetzt hätte ich durch ein geworfenen Gegenstand eine Platzwunde am Kopf haben und würde mit dem Krankenwagen als Passagier mitfahren.
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Veröffentlicht in Religion

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M
Lieber Sascha, herzlichen Dank für diesen Artikel. In Österrreich ist der Islam seit über 100 Jahren eine anerkannte Religionsgemeinschaft und das Recht auf freie Religionsausübung in der Verfassung verankert. ich nehme an, das ist in Deutschland ähnlich. Wenn zur Religionsausübung ein Gotteshaus gehört, dann kann es nicht eine Frage des "gesunden Volksempfindens" sein, ob das genehmigt wird, sondern es ist in der Verfassung verankert. Wer die Religionsausübung in Frage stellt, stellt die Verfassung in Frage, die mir persönlich wichtig ist und die ich nicht missen möchte, weil sie die Grundlage dafür ist, dass wir überhaupt in einer demokratischen Gesellschaft leben können. Moscheegegner führen als Argument gerne an, dass Einwanderer aus islamischen Staaten oft radikal sind und Verbrechen begehen, was teilweise stimmen mag, dem man aber nicht mit einem Verbot der Religionsausübung begegnen kann, sondern nur mit dem Strafrecht.<br /> Nicht zustimmen kann ich dir, wenn du Personen jüdischen Glaubens als Kultur eines anderen Landes bezeichnest. Tatsächlich gehören sie genauso zur deutschen und auch österreichischen Kultur wie Christen, was seit jener Zeit, in der sie aus unserem Alltag verschwunden sind, leider gerne vergessen wird.<br /> Herzliche Grüße von Margot
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S
Lieber Sascha,<br /> <br /> dass du ein schlechtes Gefühl bekommst, wenn du die Artikel über die Demonstration liest, ist kein Wunder. Denn genau das soll bezweckt werden. Zeitungen legen keine Fakten dar und stellen verschiedene Meinungen vor, damit man sich selbst eine Vorstellung machen kann, sondern sie versuchen durch Formulierungen, Wertungen und gezieltes Weglassen die Leser so zu manipulieren, dass sie gar nicht anders können, als eine bestimmte Meinung über das Thema zu bekommen. Das trifft natürlich nicht auf alle Zeitungen oder alle Artikel zu, aber leider auf sehr, sehr viele.<br /> <br /> Ich weiß leider nicht, welche Zeitung bzw. welchen Internetartikel du gelesen hast (dass es ein Onlineartikel von einer Zeitung ist, habe ich jetzt einfach angenommen), aber sehr viele, vor allem große Zeitungen, kannst du so wie sie sind in die Tonne kloppen. Ich meine damit ganz besonders die TAZ, Die Zeit, Spiegel, und sowieso die Kölner Zeitungen. Die wichtigsten Zeitungen in Köln gehören sowieso alle zu einem Unternehmen (DuMont) und sind bekannt dafür, in ihren Artikeln schamlos die Wahrheit zu verdrehen um den Leser in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken. Die DuMont-Presse ist absolut gegen Pro Köln und für den amtierenden Bürgermeister Schramma, aus dessen Partei schon viele ausgetreten und zu Pro Köln gewechselt sind.<br /> <br /> Zu der Angst, bzw. zum Protest gegen die Islamisierung und die Gründe, warum man sich vor einer Islamisierung fürchten muss, bzw. sich viele davor fürchten:<br /> Du sagst, dass doch jeder das Recht hat seine Religion zu wählen und zu glauben wie er möchte. Da hast du recht, und das wird auch keiner bestreiten wollen. Dann fragst du, warum man diese Leute an der Ausübung ihres Glaubens hindern sollte.<br /> <br /> Beziehen wir das mal auf ein anderes Thema. Jeder Mensch hat das Recht, zu denken was er möchte. Es herrscht Meinungsfreiheit in Deutschland. Warum sollte man Menschen an der Ausübung ihrer Meinungsfreiheit hindern? Du wirst sagen: Sollte man nicht, jeder hat das Recht zu sagen was er möchte. Wenn es aber um Rassismus geht, dann sieht das plötzlich anders aus. Deshalb schreibst du auch, dass die Demonstration nur angeblich nicht rassistisch ist und dass sich die Rede rassistisch anhört. Weil du denkst, dass Rassismus etwas Böses ist und so etwas verboten gehört. Wahrscheinlich würdest du auch etwas dagegen haben, dass Rechtsextreme durch die Gegend ziehen, andersfarbige Menschen zusammenschlagen und Häuser anzünden. Diese Menschen (die Rechtsextremen) können also theoretisch denken was sie wollen und so rassistisch reden wie sie wollen, dürfen aber nicht andere mit der Umsetzung ihrer Meinung belästigen, indem sie andere Menschen verprügeln oder ihre Sachen verstören.<br /> (Wahrscheinlich findest du sogar noch, dass man ihnen auch ihre Meinung nicht lassen sollte und dass sie sich nicht äußern dürften. Aber nehmen wir der Einfachheit halber mal an, dass wirklich jeder denken darf was er möchte und sich darüber äußern darf.)<br /> <br /> So wie es gute Gründe dafür gibt, warum man nicht möchte dass Neonazis sich frei äußern (man glaubt, dass dann wieder Verhältnisse wie unter den Nationalsozialisten herrschen), gibt es sehr gute Gründe, warum die Islamisierung Deutschlands bekämpft werden sollte.<br /> <br /> Der Islam ist eine politisch-religiöse Gesellschaftsordnung, die vollständig auf dem Koran und den Überlieferungen der Worte und Taten Mohammeds beruhen. Mohammed soll den Koran von einem Engel überliefert bekommen haben und er soll das direkte Wort Allahs an die Menschheit sein. Im Koran sind viele Gesetze und Anweisungen überliefert. Hält der Moslem sich an diese Gesetze und Anweisungen, hat er die Chance in einen der Himmel einzugehen. Je besser er als Moslem war, desto höher ist die Stufe des Himmels, die er erreicht. War er kein guter Moslem, und hat Allah etwas an ihm auszusetzen, muss er in die Hölle. - So weit ist das alles kein Problem. Bei vielen Religionen muss man durch Taten etwas erreichen. Das Problem sind allerdings die Gesetze und die Taten Mohammeds. Denn Mohammed gilt als ein Vorbild für den Moslem, ihm nachzueifern ist das Ziel der Moslems und sein Leben gilt als perfektes Leben. Will man sein Leben richtig machen, dann führt man es wie Mohammed.<br /> Mohammed allerdings war nicht wie der in den Evangelien überlieferte Jesus, auch nicht wie Mahatma Gandhi oder Mutter Teresa, sondern er war ein Wüstenräuber. Er hat ganze Stämme ausgerottet, hatte unzählige Frauen (seine jüngste war 6 Jahre, mit 9 hat er sie das erste Mal vergewaltigt) und hat das ganze Land mit Krieg überzogen. Die islamischen Eroberungen begannen in Arabien, zogen sich über ganz Nordafrika und Spanien hin, über das oströmische Reich und wurden erst vor Österreich gestoppt. Im Islam wird die Welt in zwei Bereiche aufgeteilt. Das Dar al-Islam (Haus des Islam), das sich dadurch auszeichnet, das es vom Islam beherrscht wird und die Sharia dort gilt (das ist das Gesetz des Islam über dessen Einhaltung man ins Paradies kommt) und das Dar al-Harb (Haus des Krieges), in dem der Islam noch nicht herrscht und die Sharia noch nicht gilt. Im Haus des Krieges muss der Islam verbreitet und die Sharia eingeführt werden.<br /> Im Islam des „Haus des Friedens“ haben nur Moslems volle Rechte. Die Nicht-Moslems werden in zwei Gruppen aufgeteilt: Dhimmis, die eine Sondersteuer bezahlen müssen und dann begrenzte Rechte haben (dazu gehören meist Christen, Juden und andere Gläubige monotheistischer Religionen, aber sie bekommen diese Rechte nicht zwangsläufig) und Ungläubige (Atheisten oder Polytheisten), die keine Rechte haben und jederzeit getötet werden können. Es ist Pflicht jedes Moslems, den Islam in der Welt zu verbreiten. Diese Verbreitung findet über den Dschihad (das bedeutet Anstrengung/Kampf) statt und kann verschiedene Mittel haben. Wenn nur wenige Moslems in ein Land des „Haus des Krieges“ einwandern, dann sind sie ruhig und friedlich und man nimmt sie kaum wahr. Je größer der Anteil an der Bevölkerung wird, desto mehr versuchen sie aber ihren Glauben und ihre Forderungen mit Zwang und Gewalt durchzusetzen. Deshalb gibt es in keinem Land, das den Islam als Staatsreligion hat, praktische Religionsfreiheit. Auch nicht in der Türkei. Da es die Pflicht des Moslems ist, den Dschihad zu führen, bis der Islam auf der ganzen Welt verbreitet ist (und der Islam die einzig wahre Religion ist), werden in diesen Ländern Andersgläubige unterdrückt, bekämpft und umgebracht. In den meisten Fällen offiziell von Staats wegen, wenn nicht, dann durch die Bevölkerung, wobei die Fälle dann meistens nicht aufgeklärt werden. Wohlgemerkt, das wird durch die Religion vorgeschrieben! Denn es ist oberstes Ziel, das der Islam in der ganzen Welt regiert. Der Islam kann auch nicht reformiert werden, da der Koran direktes Wort Gottes ist und so gemeint ist, wie man ihn sofort versteht. Ein Moslem darf keine Freundschaft mit einem Nicht-Moslem eingehen und sein ganzes Leben ist durch den Koran und die Sunna geregelt. Es ist festgelegt wie sie sich kleiden sollen, wie sie ihre Bärte und Frisuren tragen sollen, wie sie ihre Frauen zu behandeln haben, wie sie beten sollen, selbst wie sie auf die Toilette gehen sollen ist geregelt (kein Scherz!). Ein Moslem soll sich aus der nicht-islamischen Gesellschaft fernhalten und unter sich bleiben.<br /> <br /> Jetzt sagst du dir: Das ist ja alles ganz furchtbar, so können die sich niemals in unsere Gesellschaft integrieren, außerdem wollen die uns töten oder unterdrücken! Aber das muss alles Quatsch sein, denn ich kenne ganz viele Türken/Moslems, die sich westlich kleiden und die auch mit Deutschen befreundet sind und sich auch einiger Maßen gut integriert haben.<br /> Und da hast du recht. Es gibt auch diese Moslems, die glücklicherweise auch den Großteil unserer Moslems ausmachen. Die sind so moslemisch, wie die meisten Deutschen christlich sind. Die meisten Deutschen haben eine christliche Kultur und das war es dann. An die Bibel hält sich von denen keiner oder sie spielt keine Rolle, selbst wenn sie Weihnachten mal in die Kirche gehen.<br /> Davon gibt es bei den Moslems auch sehr viele, die ein säkulares Leben führen und mit den Moscheen, wo der Islam gelehrt wird, nicht zu tun haben. Je mehr islamgläubige Moslems es aber gibt, desto mehr Druck wird auf die säkularen Moslems ausgeübt. Auch wird der Islam immer interessanter für die Kinder säkularer Moslems. Über die Gründe dafür kann man noch mal separat diskutieren.<br /> <br /> Was sich unsere Politiker erhoffen, ist, dass es einen deutschen Islam oder Euro-Islam gibt. Eine friedliche Version des Islam, der ohne die Morde an und Kriege gegen die Ungläubigen auskommt. Dass die Moslems die Gesetze in Deutschland annehmen, und nicht die Gesetze der Sharia darüber stellen. Das Problem ist: Der Koran verbietet eine Veränderung des Islam. Alle Worte sind eindeutig und lassen höchstens ein bisschen Spielraum zur Interpretation zu. Aber sonst sind sie völlig eindeutig. Ein paar Beispiele:<br /> „Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und nicht<br /> glauben werden.“ (Sure 8, 55)<br /> „Siehe die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden und Christen): sie sind<br /> die schlechtesten der Geschöpfe.“ (Sure 98, 6)<br /> „Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet,<br /> greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!“ (Sure 9, 5)<br /> <br /> Das sind die Worte des Korans, wie sie in den Moscheen gelehrt werden. Hinzu kommt immer noch: Die meisten Moscheen in Deutschland werden nicht von deutschen Moslem-Gemeinden gegründet, sondern vom türkischen „Präsidium für Religiöse Angelegenheiten“. Um die Moslems im eigenen Land zu kontrollieren, wurde zu Zeiten Atatürks dieses Ministerium eingeführt, um die Lehre aller Moscheen vorzuschreiben. Atatürk selbst wollte übrigens, dass die Türkei ein westlicher Staat wird und sagte über den Islam: „Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist eine verwesende Leiche, die unser Leben vergiftet...“ - Mittlerweile weht in der Türkei allerdings ein anderer Wind und die islamische Partei ist wieder an der Macht. Der Ministerpräsident der Türkei sagte: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Die aus der Türkei finanzierten Moscheen werden von aus der Türkei ausgebildeten Imamen geleitet. Die müssen predigen, was ihnen das Religionsministerium vorschreibt und werden, wenn sie sich nicht daran halten, durch einen anderen Imam ersetzt.<br /> <br /> Es geht also bei den Demonstrationen nicht darum, dass irgendwelchen Ausländern die Ausübung ihrer Religion verboten werden soll, weil man nichts Fremdes im Land haben will… denn dann würde man auch buddhistische oder hinduistische Tempel verbieten wollen. Man würde die Bahai bekämpfen und die Ostkirchen, jüdische Synagogen und die Jesiden. Es geht ganz klar um die Gefahren, die direkt vom Islam ausgehen. Und die von den Menschen nicht gesehen werden, obwohl sie mehr als offensichtlich waren. Die Nachkriegsgenerationen haben immer gefragt: „Wie konntet Ihr Hitler wählen? Ihr wusstet doch alle, was er wollte. Er hatte es doch in „Mein Kampf“ geschrieben!“<br /> Beim Islam ist es das gleiche. Dass die Moslems zur Umwandlung unserer Gesellschaft in ein Kalifat aufrufen und die Ungläubigen ermorden wollen, ist für jeden einsehbar. Dennoch wird nichts unternommen. Und deshalb muss demonstriert werden.<br /> Das heißt nicht, dass alle die sich Moslems nennen, bekämpft werden müssen. Aber es darf auf keinen Fall zugelassen werden, dass der Islam sich in Deutschland verbreitet und unser Land so ruiniert, wie es die anderen Länder ruiniert hat. Denn in islamischen Ländern gilt nicht die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Es gilt nur die Kairoer Erklärung der Menschenrechte, die die Sharia über die Menschenrechte stellt.<br /> <br /> So wie die Meinungsfreiheit im Falle der Neonazis unterdrückt wird, weil sie gegen das Gesetz verstoßen (z.B. ist ja das Tragen von Hakenkreuzen verboten, genau so wie das Leugnen des Holocausts), muss im Fall des Islams die Religionsfreiheit unterdrückt werden. Denn es kann nicht sein, dass eine Religion dazu aufruft unsere Gesellschaft zu zerstören, alle Ungläubigen zu ermorden und brutale, menschenverachtende Gesetze einzuführen.<br /> <br /> Falls du wissen möchtest, wie es in den Moscheen zugeht, kann ich dir den Film „Koran im Kopf“ empfehlen. Das ist eine WDR-Dokumentation über einen deutschen Jugendlichen, der nach dem Sinn des Lebens sucht und sich für den Islam interessiert und schließlich in eine Moschee geht. Er bekommt also den Islam von Anfang an beigebracht und du wirst dich wundern, wie er sich dadurch verändert und was für Aussagen von ihm kommen. Hier der Link des ersten Teils davon:<br /> http://de.youtube.com/watch?v=xKYUW9qZFE8<br /> <br /> Gruß,<br /> Sigmund
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R
Hallo Sascha.<br /> <br /> Zuerst einmal finde ich es super und auch gut, das gerade sich "junge" Menschen auch mal solche Gedanken machen. Ist heute ja nicht mehr normal oder selbstverständlich.<br /> Ich mache diesen Menschen, also der Kontraseite keine Vorwürfe. Wie heist es so schön? "Vergib ihn ihre Sünden, denn sie wissen nicht was sie tun." Vielleicht sollte ich noch erwähnen, das ich keiner Religion oder sonstigen "Bruderschaft" angehöre.<br /> Bis jetzt hat es noch keiner geschaft mir zu erklären wie Luft oder Gott aussieht,was er eigentlich wirklich ist. Und solange das der Fall ist, betrette ich eine Kirche höchstens Mal zu einem Konzert. Ich schweife ab.<br /> Ich mache diesen Leuten wie gesagt keine Vorwürfe. Vierlm schlimmer finde ich die Drahtzieher...auf beiden Seiten. Die Religion spielt dabei keine Rolle. Es ist egal ob Christ, oder Islamist. Man könnte schon wahrlich von Rechtsradikalen der "Glaubenszene" reden.<br /> In der islamischen Welt, werden täglich christliche Bürger schikaniert, werden Kirchen geschlossen. In der christlichen Welt sieht es manchmal zum Teil nicht anders aus. Und alle haben dafür die "menschlichsten" Beweggründe, nur wahre "Glaubensmotive".<br /> Dabei verbietet der Islam ja gar nicht andere religionen. Überhaupt wäre der Koran, wenn er wörtlich genommen würde, wahrscheinlich das friedlichste Buch. Das Christentum und das finde ich sehr schade, duldet dagegen keinen anderen "Gott" auser ihren "wahren" Gott. Und somit auch keine andere "Religionsfreiheit".<br /> Das aber ist wieder ein gravierender Wiederspruch zur tasächlichen "Urgemeinde" der Christen.<br /> Und deswegen finde ich es schade, das man gerade in der heutigen Zeit, wo man sich gerne sooofortschritlich nennt, immer noch so konservativ ist und sich nicht etwas annähern kann. Es ist nicht nur mit dem Bau einer Kirche in den arabischen Ländern getan, oder einer Moschee in Europa. Es geht einfach darum, den Glauben des anderen zu akzeptieren, zu respektieren. Es geht darum einfach aufeinander zu zugehen und zu Verstehen. Und nicht um gleich drauf los zu Hauen.<br /> Ich empfehle dir ein Buch. Mir hat es bei meiner "Arbeit" an einem Projekt sehr geholfen.<br /> "Die fünf Weltreligionen" von Helmuth von Glasenapp. Mag vielleicht an manchen Stellen etwas trocken sich dir darstellen. Aber ich finde die einzelnen "unbefangenen" Gegenüberstellungen schon interessant.<br /> <br /> In diesem Sinne noch nen angenehmen nachmittag<br /> <br /> rolf<br /> <br /> <br /> PS: Was ist nun mit meinen Füssen? Du "Satan". ;-) Ich warte nun schon echt lange... ;-)
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